Wie du sicher gehst, dass deine Persönlichkeitsentwicklung keinen Erfolg hat

Aktualisiert: März 17

Was mir seit über 20 Jahren auffällt im Training von neuen Fähigkeiten ist, dass die allermeisten Menschen drei grundlegende Fehler machen, die sie davon abhalten wirkliche Fortschritte zu machen. Und zwar ganz unabhängig davon, was sie gerade trainieren. Es kann dabei um sportliches Training gehen, oder um Kommunikation, um die Aneignung neuen fachlichen Wissen für den Job...diese Fehler gelten für wirklich jegliche Art von Training.


1. Regelmäßigkeit

Wenn du sicher gehen willst, dass dein Training keinen Erfolg hat, dann solltest du auf jeden Fall möglichst unregelmäßig trainieren. Das erscheint zwar völlig logisch, aber dennoch leuchtet es den meisten Menschen nicht ein. Nehmen wir uns mal ein Beispiel aus der Kommunikation. In Kursen und Seminaren habe ich in den letzten 20 Jahren viele Menschen kennengelernt, sei es Privatleute, Manager, Fachkräfte oder sogar Coaches und andere Trainer, die sich fortgebildet haben zum Thema Kommunikation. So ein Kurs dauert dann vielleicht 1 Tag manchmal auch 1 Wochenende oder eine Woche. In diesem Kurs bekommst du dann alle Theorien und Methoden beigebracht, machst vielleicht in einem guten Kurs auch ein paar Übungen, um selbst zu erleben, wie diese Methode angewendet wird. Aber spätestens wenn du aus dem Kurs oder Seminar wieder zurück in den Alltag kommst hast du keine Gelegenheit mehr dazu, das Gelernte anzuwenden, weil deine tägliche Arbeit, die Familie, Kinder, Freunde und Hobbies "dazwischen kommen". Und schwupps ist ein Jahr vergangen, im besten Fall erinnerst du dich noch an 60% der Kursinhalte, kannst aber maximal 5% anwenden, weil du sie danach nicht mehr trainiert hast.


Wenn du also maximal sicher gehen willst, dass dein Training keinen nachhaltigen Erfolgs hat, dann solltest du auf jeden Fall so unregelmäßig wie möglich üben. Am besten nur einmal einen Kurs besuchen. Dann wird dein Training maximal keinen Erfolg zeigen.


2. Individualität

Der nächste Punkt ist schon etwas für Fortgeschrittene: Wenn du nochmal mehr sicher gehen willst, dass dein Training keinen Erfolg hat, dann mach auf jeden Fall bei einem Standardtraining mit, dass möglichst wenig auf deine persönlichen Stärken und Schwächen eingeht. Scheint einleuchtend oder? Aber wenn ich dir jetzt mal ein Beispiel gebe, dann wirst du schon besser verstehen, was ich damit meine. Nehmen wir mal an, in obigem Seminar zur Kommunikation hast du gelernt, wie du richtig betonst bei einer Präsentation, wie du Pausen beimSprechen machst oder wie du gestikulierst. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass danach alle Kursteilnehmer diese Methoden mehr oder weniger gleich angewendet haben. Hättest du ein Video von dieser Situation gemacht, dann würden alle wie Roboter ähnliche Abläufe abspielen.

Dann warst du Teil eines Programms, dass wirklich richtig viel Wert darauf legt, dass du mit deinem Training keinen Erfolg hast. Also wenn du sicher gehen willst, dass du möglichst wenig aus diesem Training mitnimmst, dann achte darauf, dass die Agenda möglichst viel Stoff umfasst und so wenig Zeit wie möglich bietet, dass du individuell auf deine Stärken und Schwächen eingehen kannst. So ein Seminar beginnt typischerweise mit dem Satz "Leider haben wir heute wenig Zeit, weil wir viel Stoff auf der Liste stehen haben, deswegen lasst uns direkt anfangen." -> Jackpot: Hier wirst du garantiert möglichst wenig lernen.


3. Effektivität & Relevanz

Und jetzt kommen wir zur Königsklasse: Der Effektivität. Denn im Training kommt es darauf an, dass du möglichst viel vermittelt bekommst, unabhängig davon ob das Thema gerade relevant ist für dich oder nicht. Es ist auch viel besser, wenn du erstmal Dinge lernst bei denen du möglichst schwer voran kommst und kaum Fortschritt siehst, weil sonst würde ja nachhaltig etwas hängen bleiben. Also achte darauf, dass dir die Dinge möglichst schwer fallen, die du gerade lernen willst. Das hast du ja schon in der Schule gelernt, dass das was dir richtig schwer fällt besonders wichtig ist im Leben. Und da musst du eben besonders viel Zeit rein investieren, sonst könntest du dich ja mit den Dingen beschäftigen, die für dich wirklich wichtig sind.


Für alle die verstanden haben, wie du wirklich voran kommst, habe ich Soul Fitness aufgebaut. Das Programm beruht auf eben diesen drei Prinzipien Regelmäßigkeit, Individualität und Effektivität. Als Coach und Trainer braucht man allerdings abgesehen von viel Erfahrung auch ein hohes Maß an Anpassungsvermögen, um genau diese drei Punkte zu ermöglichen. Finde jetzt heraus, wie du dein persönliches und berufliches Wachstum Schritt für Schritt kontinuierlich voran bringst.


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