Wie finde ich meine Berufung?

Aktualisiert: März 17

Wie finde ich meine Berufung? Die Antwort auf diese Frage ist zwar leicht zu beantworten, aber nicht einfach umzusetzen. Denn es gibt genau zwei Möglichkeiten:


Entweder du passt dich an deinen Job an oder du passt deinen Job an dich an.


Was so leicht klingt ist für viele ein langwieriges Ausprobieren und macht zahlreiche Jobwechsel nötig. Denn so leicht ist es nicht. Und je älter man wird, desto vielfältiger werden in der Regel die Verantwortungen und Verpflichtungen gegenüber Freunden, Familie, Partner, Kreditinstituten etc.

Welchen Weg du auch einschlägst, leicht ist es in der Regel nicht. Denn nach Schule, Ausbildung oder Studium beginnen die meisten mit großen Erwartungen an die Arbeitswelt. Viele werden aber auch schnell auf den Boden der Realität zurück geholt. Große Ideen sterben erschreckend schnell ab und ehe man sich versieht befindet man sich schnell im Hamsterrad eines großen Konzerns. Gerade als gut ausgebildeter junger Mensch. Aber das ist lange kein vorgezeichneter Lebensweg mehr und mehr mehr Menschen entscheiden sich für alternative Lebenswege. Daher gibt es nur diese beiden Möglichkeiten:


Entweder du passt dich an deinen Job an oder du passt deinen Job an dich an,


wobei letzteres bedeutet, dass du häufiger mal den Arbeitgeber wechseln wirst, oder dich sogar selbständig machst. Es gibt gute Gründe für beide Wege. Das Wichtige ist sich über die Optionen bewusst zu werden und dann fundierte Entscheidungen zu treffen.


Wenn du die Antwort auf die Frage "Wie finde ich meine Berufung?" gezielt angehen willst, dann ist es in jedem Fall gut jemanden an der Seite zu haben, der dich auf dem einen oder anderen Weg begleitet und dir beim Orientieren hilft. Denn sich an den Job anzupassen (ohne diesen Prozess bewusst zu reflektieren) bedeutet fast immer, einen ganzen Teil seiner eigenen Ideale und Wertvorstellungen abzulegen, weil sie nach wie vor nicht mit der Arbeitsrealität vereinbar sind. Die Herausforderung ist dann, wie du damit umgehst, ohne beim Betreten des Büros komplett deine eigenen Wertvorstellungen abzulegen, oder im schlimmeren Fall: deine Wertvorstellungen Stück für Stück sterben zu lassen, weil du dich anpasst an deine Umgebung. In diesem Fall verändern sich Menschen häufig über die Zeit so stark, dass nach 20 Jahren wenig vom ursprünglichen Drive und Tatendrang übrig bleibt.


Das kann auch zu einer Menge Stress führen und du merkst gar nicht, dass gerade ordentlich Sand bei dir im Getriebe steckt. Du merkst es häufig nur daran, dass sich etwas für dich nicht stimmig anfühlt. Diesem Gefühl solltest du auf jeden Fall mehr Aufmerksamkeit schenken und herausfinden, wie du deinen Stress reduzieren kannst.


Der andere Weg ist, deinen eigenen Weg zu entwickeln und herauszufinden, wie du selber unternehmerisch aktiv werden kannst und für dich selber arbeiten kannst. Auch hier ist es wichtig erst einmal herauszufinden, was dir eigentlich wichtig ist, wofür du stehst. Wenn du ein Produkt oder einen Service entwickeln willst, was das dann sein kann.


"Wie finde ich meine Berufung?" Dieses Thema bearbeite ich mit meinen Coachees im Outdoor Coaching besonders gerne, weil hier enorm viel Energie, Lust und Veränderungsfreude frei wird. Besonders inspirierend finde ich den Entschluss, selber Unternehmer zu werden und selbständig zu arbeiten. Denn meiner Erfahrung nach ist dies der einzige Weg, wirkliche Entscheidungsspielräume zu haben.


Aber auch der andere Weg ist interessant. Denn hier geht es darum, wie ich mich in ein Arbeitsumfeld einbringen kann, mit meinen Fähigkeiten, mit meiner individuellen Persönlichkeit und vor allem wie ich mich bewusst entwickle, um nicht Teil des Hamsterrades zu werden.


Insgesamt gibt es aber viele Dinge der wir uns gar nicht bewusst sind, die uns unterbewusst davon abhalten hilfreiche, bewusste, individuelle Entscheidungen für die Zukunft zu treffen.

Denn im Laufe unseres Lebens sind wir von vielen Seiten her beeinflusst worden, ohne dass wir diese überhaupt als Beeinflussung wahrgenommen haben. Zu diesen Beeinflussungen gehören: Eltern, Medien, Freunde, restliche Familie, Lehrer etc. Lass mich dir ein paar Beispiele dafür geben, wie du beeinflusst wurdest und wie dies geprägt hat, wie du die Welt wahrnimmst:

"Wenn du einen sicheren Job haben willst, dann musst du Lehrer werden"; Realität: Sicher ist nichts im Leben. Wenn sich etwas verändernt und zum Beispiel weniger Lehrer gebraucht werden, dann werden auch Lehrerstellen abgebaut. Dann bekommst du vielleicht weiterhin deine Pensionsansprüche bzw. man findet andere Wege um dein Ausscheiden finanziell zu kompensieren, sicher ist der Job allerdings nicht.


"Als Arzt verdienst du viel Geld."; Realität: viel Geld verdient nur wer viel und hart arbeitet. In jedem Beruf kann man es weit bringen und seinen Lebensunterhalt absichern. Bist du Assistenzarzt in einem kleinen Klinikum oder Facharzt in einer renommierten Privatklinik? Bist du Koch in der kleinen Kneipe nebenan, oder bist du 5 Sterne Koch in einem der größten Hotels am Platz? Wie du siehst, es ist relativ. In jedem Beruf kann man es weit bringen, aber du glaubst, dass das als Arzt leichter geht, denn als Koch.


Die Liste könnte ich noch unendlich weiterführen. Der Punkt ist: tagtäglich wirst du beeinflusst, ohne dies wahrzunehmen. Nur in einem Coaching kannst du diese Muster durchblicken und selber das Steuer in die Hand nehmen.


Welchen Weg gehst du und wie stellst du sicher, dass du deine Träume verwirklichen kannst? Hinterlasse mir einen Kommentar.

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