Entfalte dein Potenzial, du kannst dein

Selbstbewusstsein stärken

Was ist Selbstbewusstsein?

Die meisten Menschen verstehen die Begriffe Selbstvertrauen, Selbstsicherheit, Selbstbewusstsein und Selbstwert gleich. Tatsächlich unterscheiden sie sich allerdings. Um diese Begriffe besser zu verstehen hilft es, wenn du dir die einzelnen Wortbestandteile betrachtest: Selbst-bewusstsein bedeutet im engeren Sinne nur, dass du dir deiner Wirkung bewusst bist. Selbst-wert bedeutet, dass du dich für wertvoll hältst. Daraus resultiert dann Selbstvertrauen beziehungsweise Selbstsicherheit: also die Fähigkeit, dir selbst zu vertrauen, in deine Fähigkeiten zu vertrauen. Diese Fähigkeiten zahlen gegenseitig aufeinander ein.

Manche Menschen scheinen von Natur aus mit einem unerschütterlichen Selbstbewusstsein ausgestattet zu sein. Wenn du dir die Frage stellst "Wie kann man sein Selbstbewusstsein stärken?", dann habe ich eine gute Nachricht für dich:

Diese Eigenschaften sind nur in geringem Maße tatsächlich genetisch vererbt und somit nicht angeboren. Der Satz von vorher "...von Natur aus mit einem unerschütterlichen Selbstbewusstsein ausgestattet..." ist also falsch. Denn der deutlich größere Anteil ist in Gruppensituationen gelerntes Verhalten. Diese Gruppen sind zum Beispiel anfangs deine Familie, dann Freunde - also deine peer-group - und später auch Kollegen. In allen diesen Beziehungen hast du entweder Selbstvertrauen auf- oder abgebaut. Das liegt vor allem daran, wie Menschen - und damit zu aller erst deine Eltern - mit dir umgegangen sind und wie sie mit dir geredet haben. Denn je mehr du etwas von Personen hörst denen du vertraust, desto mehr glaubst du, dass das wahr ist. Das traurige daran ist, dass du darauf überhaupt keinen Einfluss hattest. Die gute Nachricht ist aber, dass dein Selbstvertrauen eben nicht vererbt sondern gelernt ist. Das heißt, dass du praktisch in jedem Alter damit anfangen kannst, dein Selbstbewusstsein zu stärken und damit dein Selbstvertrauen weiter auszubauen. Und dann ist es schlicht und ergreifend eine Frage von Wiederholungshäufigkeit und Intensität von positiven Erlebnissen. Wie das im Detail geht, das zeige ich dir weiter unten.

Ich helfe dir dabei, Sicherheit und Selbstbewusstsein zu gewinnen und das Leben zu führen, das du verdienst.

Inhaltsverzeichnis

Wie äußert sich Selbstbewusstsein?

Ursachen von geringem Selbstbewusstsein

Warum Selbstbewusstsein stärken?

Wie kann man sein Selbstbewusstsein stärken?

Grundregel: Deine Gedanken leiten deine Wirkung

Wie äußert sich ein starkes Selbstbewusstsein?

Du willst dein Selbstbewusstsein stärken? Dann solltest du zuerst wissen, was ein starkes Selbstbewusstsein ausmacht: Personen mit hohem Selbstbewusstsein zeigen besondere Eigenschaften. Eine potenzielle Ablehnung anderer Menschen ist selbstbewussten Menschen zum Beispiel egal. Eine selbstbewusste Person weiß, dass sie nicht mit jedem "gut-Freund" sein kann und kann also auch mit Ablehnung Anderer umgehen. Diese Eigenschaften beschreiben eine Person, die ein hohes Selbstvertrauen hat:

  • Forderungen äußern können

  • Wünsche äußern und durchsetzen können

  • "Nein" sagen können

  • Komplimente annehmen können

  • Mit Kritik umgehen können

  • Damit in Ordnung zu sein, Fehler zu machen

  • Aktiv neue Kontakte knüpfen können

  • Seine Meinung sagen können

Ursachen von geringem Selbstbewusstsein

Geringes Selbstbewusstsein bzw. der richtigere Begriff ist ja Selbstvertrauen, ist gelernt. Seit der Kindheit bekommst du immer wieder Feedback zu allem was du tust. Viele Menschen wissen leider nicht, wie man richtig Feedback gibt bzw. wie man Kinder beim Aufwachsen  wirksam unterstützt. Immer wieder haben wir Dinge gehört wie "Das schaffst du eh nicht", "Das kannst du nicht", "Du machst das falsch", "Das brauchst du gar nicht erst probieren" etc. Manchmal sagen Menschen diese Dinge auch, weil sie sich selber schlecht fühlen. Anderen Menschen zu sagen, dass sie das auch nicht schaffen ist ihre Art sich selber größer zu machen und ihr Selbstbewusstsein zu stärken. Aber immer wenn du solche Formulierungen von anderen Menschen hörst ist das ein sicheres Anzeichen davon, dass sie selber äußerst unsicher sind (selbst wenn sie scheinbar souverän auftreten).

Wie führt das jetzt zu geringem Selbstvertrauen? Dafür ist es wichtig zu verstehen, wie Menschen lernen. Alles das was an Informationen auf das menschliche Gehirn einprasselt wird gefiltert in verschiedenen Stufen. Für diese Stufen ist für das Gehirn wichtig herauszufinden, welche Relevanz die Informationen für dich haben. Im Kindesalter warst du noch wenig geprägt, das heißt es gibt wenige Möglichkeiten für dein Gehirn, Relevanz einzuschätzen. Daher priorisiert dein Gehirn vor allem die Informationen, die von deinen Eltern stammen, da das Gehirn davon ausgeht, dass diese Informationen wichtig sind, damit du in einer sicheren Umgebung aufwachsen kannst. Das Problem daran ist, dass dein Gehirn noch nicht zwischen hilfreichen und nicht hilfreichen Informationen und Einflüssen unterscheiden kann. Das bedeutet, dass grundsätzlich alles Verhalten deiner Eltern als wichtig eingestuft wird. Der nächste Effekt ist, dass je häufiger du etwas hörst desto mehr setzt sich diese Information in deinem Langzeitgedächtnis fest. Ein einfaches Beispiel: Wenn dir deine Mutter eindringlich deutlich macht, nicht auf die heiße Herdplatte zu fassen, weil du dich verbrennen könntest, dann wird diese Information von dir als eher wichtig eingestuft. Wenn du dich dann diesem Rat wiedersetzt hast, trotzdem auf die heiße Herdplatte gefasst hast, gemerkt hast, dass das weh tut und dir dann deine Mutter hinter her sagt "Ich habe es dir doch gesagt", dann stellt sie sich als "Experte" raus und danach wirst du ihr definitiv noch mehr vertrauen. Je häufiger du also etwas von Personen hörst denen du vertraust, desto mehr brennen sich diese Informationen in deinem Gehirn fest. Je häufiger du also hörst "Das schaffst du eh nicht", desto mehr brennt sich dieser Satz in Form einer Erinnerung in deinem Gehirn ein. Erinnerungen können unterschiedliche Formen haben. Diese Form hängt unter anderem von der Art der Information ab. Diese Erinnerungsformen richten sich nach den Wahrnehmungskanälen VAKOG. Das ist die Abkürzung für die Wahrnehmungskanäle Visuell, Auditiv, Kinästhetisch, Olfaktorisch, Gustatorisch. Also einfach ausgedrückt, wenn du ein Bild siehst, dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass sich diese Information auch als Bild in deinem Gehirn abspeichert. Ein Beispiel hierfür sind Unternehmenslogos. Wenn dich jemand nach dem Logo von Adidas, Netflix oder Facebook fragt, dann wirst du vermutlich sofort ein Bild davon im Kopf haben. Dasselbe passiert mit Auditiven Informationen. Wenn du zum Beispiel ein Lied häufig hörst und dann denkst du an den Namen des Liedes, dann hast du sofort die Schlüsselmelodie des Liedes im Kopf. Lass mich dir hierfür auch ein Beispiel geben: Erinnerst du dich an Telekom Werbung, den THX Kinsosound, die Titelmusik einer deiner Lieblingsserien (Suits, Breaking Bad, Game of Throwns, etc.)? In der Regel wirst du zu einem dieser Beispiele sofort eine Melodie im Kopf haben. Den Grund dafür habe ich dir weiter oben schon gegeben: Je häufiger du etwas siehst, hörst, fühlst, desto mehr brennt sich dieser Eindruck in deinem Gehirn ein. Das ist der Grund dafür, dass du bei vermutlich mehreren dieser Beispiele sofort ein Bild oder eine Melodie im Kopf hast. Das gleiche passiert mit allen Situation wo dir jemand sagt "Das schaffst du eh nicht". Je häufiger du das hörst, desto mehr brennt sich dieser Satz ein. Jetzt willst du wahrscheinlich wissen, wie sich das dann äußert: Genau so wie bei der Titelmelodie, die du hörst, wenn du zum Beispiel an deine Lieblingsserie denkst. Genau so hörst du den Satz "Das schaffst du eh nicht", den dein Gehirn dir erzählt. Das gemeine hierbei ist, dass du denkst, dass du diesen Satz selber denkst, weil du in der Regel nicht die Tonlage desjenigen mitabspeicherst. Solche Sätze nennt man Glaubenssätze, weil es Sätze sind die du dir selber erzählst und glaubst, dass sie wahr sind. In Wahrheit haben sie dir aber andere Menschen eingeredet. In diesem Zusammenhang spricht man auch vom inneren Kritiker. Der innere Kritiker ist eine Abstraktion um eine Differenzierung einzuführen von Glaubenssätzen die für dich nicht hilfreich sind. Dieser innere Kritiker steht stellvertretend für alle Menschen, die dir in deinem Leben gesagt haben, was du alles nicht kannst oder was du ihrer Meinung nach bist. Wenn du das was ich oben beschrieben habe verstanden hast, dann hast du bereits den ersten wichtigen Schritt getan, um dein Selbstbewusstsein zu stärken: Du hast das Spiel durchschaut.

 
 
 

Warum Selbstbewusstsein stärken?

Wenn du auf dieser Seite bist, dann weißt du vermutlich sehr genau, warum es wichtig ist, dass du mehr Selbstbewusstsein gewinnen musst. Irgendetwas in deinem Leben läuft nicht rund und du wünscht dir ein erfüllteres Leben. Sei es mehr Erfolg im Beruf, in der Liebe oder ganz allgemein im Privatleben. Denn es ist nicht so, dass andere Menschen für deinen Erfolg verantwortlich sind, sondern ganz alleine du mit dem was du tust oder nicht tust, durch das was du über dich und andere denkst oder eben nicht denkst. In dem Moment wo du erkennst, dass du ganz alleine die Verantwortung dafür Erfolg, Zufriedenheit und Glück in deinem Leben trägst, in dem Moment hast du den ersten Schritt getan zu mehr Erfolg, Zufriedenheit und Glück. Es gibt niemand Anderen, der Einfluss darauf haben kann. Mit einem felsenfesten Selbstbewusstsein weißt du immer: Selbst wenn dir schlimme Dinge im Leben passieren, dass du nur wenig Einfluss auf manche Dinge im Leben hast die dir passieren, aber du hast 100% Einfluss darauf wie du auf diese Dinge reagierst. Lass mich dir ein Beispiel geben. Wenn du zum Beispiel in einem Supermarkt in einer Schlange stehst und jemand drängelt sich vor, dann hast du keinen Einfluss darauf, dass diese Person sich vordrängelt aber du hast Einfluss darauf wie du reagierst. Du kannst nichts sagen und dich über diese Person innerlich aufregen, du kannst in ruhigem und bestimmten Ton die Person darauf aufmerksam machen, dass das Ende der Schlange hinter dir ist und sie bitten sich hinten anzustellen oder du kannst gar nichts tun, die Situation ignorieren und innerlich Frieden damit haben. Aber du hast die Wahl über deine Reaktion. In anderen Situationen hast du sehr wohl einen Einfluss darauf was dir passiert. Dein Einfluss ist aber eher mittelbar, da sich eine lange Kette von Situationen miteinander verstrickt hat, die diese Situation auslöst. Zum Beispiel könnte es sein, dass du dich im Supermarkt dafür entschieden hast dem Vordrängler unfreundlich zu befehlen sich hinten anzustellen. Wochen später trefft ihr beide wieder zufällig auf dem Supermarktparkplatz aufeinander. Du hattest dich bereits für eine Parklücke angestellt, der Andere erkennt dich und schnappt dir die Parklücke weg, obwohl (bzw. gerade weil er gesehen hat, dass DU bereits wartest). Dahinter steckt das systemische Gesetz von Gewinn und Verlust. Als du diesen Menschen damals in der Supermarktschlange rüde in seine Schranken gewiesen hast, in dieser Situation hat er sein "Gesicht verloren" bzw. Anerkennung verloren. Diesen Verlust versucht er jetzt durch die neue Situation wieder herzustellen. Das Ganze funktioniert eben auch umgekehrt. Wenn du ihm zum Beispiel einen Platz vor dir in der Schlange angeboten hättest, weil du der Meinung bist, dass er es sicher sehr eilig habe und du weniger Zeitdruck hast, dann hätte er an Anerkennung gewonnen und würde diese entweder dir oder einer anderen Person zu einer anderen Zeit zurückgeben. Du siehst also, dass es äußerst hilfreich und wichtig im Leben ist dein Selbstbewusstsein zu stärken und an Selbstvertrauen zu gewinnen um souveräner aufzutreten und im Leben erfolgreicher zu sein (meine Definition von Erfolg: Du tust dein Bestes zu dem du im Stande bist, um das Beste aus dir herauszuholen, zu dem du fähig bist).

 

Wie kann man sein Selbstbewusstsein stärken?

Der allgemeine Ansatz

Die gute Nachricht ist, dass du dein Selbstbewusstsein und damit dein Selbstvertrauen stärken kannst. Dies allerdings ist ein Prozess, der Zeit und Einsatz deinerseits erfordert. Wenn du dein Selbstvertrauen stärken willst, dann solltest du dir darüber bewusst sein, dass es hier keine Abkürzung gibt. Es gibt keine "3 ultimative Tipps für mehr Selbstvertrauen - schnell" Das hört sich natürlich verführerisch an, funktioniert aber nicht. Es gibt zwar ein paar Tipps und Tricks wie du situativ deinen emotionalen Zustand etwas pushen kannst, aber das sind eben nur kurze Kickstarter die aber nicht langfristig wirken. Für eine langfristige Entwicklung hilft nur eins: üben, üben, üben. Du kannst das 100% mit Trainieren im Sport vergleichen. Wenn du den Absatz Ursachen von geringem Selbstbewusstsein gelesen hast, dann weißt du bereits was ich meine, wenn nicht, dann solltest du diesen jetzt zuerst lesen, bevor du hierhin zurück kehrst und weiter liest. Um die Frage zu beantworten wie du dein Selbstbewusstsein stärken kannst ist es wichtig zu verstehen (wie oben beschrieben) dass dieser Lernprozess genau so funktioniert als wenn du zum Beispiel Fußball lernen willst:

  1. Du suchst dir einen Club/Coach, von dem du glaubst dass er ein guter Trainer für dein Problem (Fußball lernen ) ist

  2. Dein Coach kennt den genauen Prozess und weiß wann es sinnvoll ist welche Techniken zu lernen

  3. Für ein schnelles Fortschreiten gehst du mindestens 2 - 3 Mal die Woche zum Training

  4. Dein Coach gibt dir verschiedene Übungen die du immer wieder wiederholst (Lernen besteht aus Wiederholung und Intensität)

  5. Stück für Stück suchst du dir neue Herausforderungen bzw. Dein Coach gibt dir neue Herausforderungen

Der hier beschriebene Prozess funktioniert so seit über 100 Jahren im Sport. Und du kannst diesen Prozess fast 1:1 auf deine Herausforderung (Selbstvertrauen stärken) übertragen

  1. Du suchst dir Plattformen/einen Coach dem du vertraust, dass er dich begleiten kann

  2. Dein Coach begleitet dich durch den Prozess

  3. Für ein schnelles Fortschreiten "trainierst" du wenigstens 2 - 3 Mal pro Woche (gerne häufiger), anders als beim Fußball muss dein Coach nicht immer dabei sein. 1x im Monat oder 1x alle zwei Monate reicht hier völlig aus, solange du mit hohem Eigenengagement dabei bist und regelmäßig selber trainierst.

  4. Wenn du dich mit deinem Coach zusammen setzt, dann besprech ihr, dann und er gibt dir neue "Übungen"

Dies ist der Prozess dazu sein Selbstbewusstsein zu stärken. Konkrete Übungen beschreibe ich dir weiter unten.

Der spezifische Ansatz

  • Suche Herausforderungen: Probiere, scheitere und lerne

  • Schreibe ein Erfolgstagebuch: Notiere jeden Tag den noch so kleinsten Erfolg, so wirst du Stück für Stück erfolgreicher werden

  • Etabliere Rituale: Das Erfolgstagebuch abends schreiben und morgens lesen, bevor du in den Tag startest

  • Hole dir regelmäßig Feedback von unterschiedlichen Menschen

  • Mach Sport! Mach Sport! Irgendeinen, aber bewege dich. Nutze die positive Wirkung von sportbedingten Glücksgefühlen

  • Sei dankbar

  • Mache anderen Menschen Komplimente

  • Lass dich coachen

 

Grundregel: Deine Gedanken leiten deine Wirkung

Eine Grundregel solltest du dir unbedingt merken: Deine Gedanken leiten deine Worte, deine Worte leiten dein Handeln und dein Handeln leitet deine Wirkung. Das bedeutet in Kurzform: Deine Gedanken leiten deine Wirkung. Wie du auf andere Menschen wirkst, das kannst du also selber bestimmen in dem du unter die Lupe nimmst, wie du über dich selber denkst/sprichst.

KontaKt

Kai Gausmann

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81369 München

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Tel: 01573 - 9606403

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